Singularitas – Flüstern aus dem Kosmos – Folge 1: Der Tod des Waldes
Shownotes
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00:00:02: Willkommen zu Singularitas!
00:00:04: Flüstern aus dem Kosmos.
00:00:07: Ich bin die schöpferen Sonne regen und nehme dich mit in mein Universum.
00:00:16: Nun, in dieser ersten Folge befinden wir uns auf dem Planeten Nexus – erst einer der Ersten Planeten, der meinem Kosmos entstanden ist.
00:00:26: Und ihr hört jetzt als Erstes die Geschichte der drei Jäger Hanor, Morgan und Wessler.
00:00:34: Danach erfahrt Ihr mehr über den Tod des Walders.
00:00:39: Hano und seine beiden Kumpanen, Morgan und Vessler, schleichen sich durch das Unterholz des Wildwalds.
00:00:47: Das Königreich Frima hat sich dieses erst vor einigen Monaten endlich einverleibt.
00:00:55: Immer tiefer folgen sie den Wildfaden in den Wald – schon seit zwei Wochen sind sie unterwegs!
00:01:02: Die menschlichen Wege die durch den Wald führen haben sie längst nicht mehr gesehen.
00:01:07: Die Baumkronen sind an manchen Stellen so dicht, dass sie manchmal nicht wissen ob es schon Abend wird.
00:01:15: Auf einer kleinen Lichtung erblicken Sie die langersehnte Beute.
00:01:20: Sechs heilt ihr's!
00:01:22: Ein Männchen mit prachtvollem Geweih und fünf Weibchen friedlich grasend Und die Sonnenstrahlen genießend, die durch die offenen Stellen im Blätterdach auf das Rudelscheinen.
00:01:36: Noch stehen sie ruhig da.
00:01:38: Abon Han hebt eines von ihnen den Kopf und sieht sich um.
00:01:43: Die Männer, die sich immer näher heranschleichen haben sie noch nicht bemerkt.
00:01:49: Hano ist nah genug und hebt leiser sein Jagdgewehr.
00:01:54: er hält den Atem an und zielt Ein Krachen aus dem nahen Unterholz zerreißt die friedliche Szenerie auf der Lichtung.
00:02:03: Hanor sieht sich Um denn sein Gewehr ist immer noch geladen.
00:02:08: Kein Schuss hat sich gelöst Und die beiden hinter ihm sehen genauso verwirrt aus wie er.
00:02:16: Binnen einer Sekunde stieben die sechs Tiere auseinander und rennen in den Wald davon, fluchend wirft Morgon seinen Gewehr zur Boden – der jüngste Vessler statt immer noch Richtung der stillen Lichtung.
00:02:31: Waren das Corvus Altos wirklich unverhaftig?
00:02:35: Mit einem Hieb gegen sein verträumten Schädel erwidert Morgorn Jadoidiot und sie sind weg!
00:02:43: Was war das?
00:02:45: Hanor zuck genervt mit den Schultern und tritt auf die Lichtung, um die Spuren der Hades genauer zu betrachten.
00:02:54: Der Hirsch müsse dort entlang sein, sagte Hanor und deutet einen schmalen Wildfahrtentlang.
00:03:01: Zwei Kahlwild sind ihm hinterher!
00:03:03: Er dreht sich ein Stück….
00:03:06: Dort ist eins entlang … Und dort sind die anderen beiden entlang – er deutet in zwei Richtungen.
00:03:12: Wessler stellt sich neben ihn und betrachtet die Spuren.
00:03:16: Das Einzelne wäre leichter zu erlegen, meine Morgon, und trabt schnaubend in diese Richtung.
00:03:22: – Nein!
00:03:24: knurte Harnor.
00:03:26: Und fixierte Morgorn.
00:03:28: Dieser dreht sich um und blickte, Harno finste an.
00:03:31: – Du Gierschlund!
00:03:33: Er spuckte aus und windete seinen Schritt in Richtung des Wildfahrts.
00:03:39: An Morgons Gürtel prangen bereits ein prächtiger, wühlmader und zwei große Weitlebos-Exemplare.
00:03:46: Doch die würden sie vielleicht drei Wochen ernähren wenn Sie die Fälle gut verkaufen können.
00:03:52: Hanor will diesen weit erst verlassen, wenn sie einen Servus Altus – einen Hai-Dier erlegt haben!
00:04:01: Und zwar ein Männchen mit großem Gewei.
00:04:05: Denn das Königshaus hat eine Belohnung ausgerufen für das Erlegen eines Hades und zahlt für das Geweih sowie das Fell so viel, wie ein Jäger in einem Jahr verdient.
00:04:18: Das ist Hanor's Ziel!
00:04:21: Sie folgen dem Wildfahrt um den Spuren eine Stunde lang bis zwei davon ins Unterholz abbiegen und nur einer Spur auf dem Wildfahrt bleibt.
00:04:32: Hanor überlegt einen Moment – und ist sich dann sicher dass der Hirsch weiter auf dem trotten seine Kollegen hinter ihm her.
00:04:42: Nach einer weiteren Stunde setzen sich Morgan und Vessler auf einen umgekippten Baum, und weigern sich weiter zu gehen.
00:04:50: Wir haben Hunger und sind erschöpft – so erlegen wir gar nichts!
00:04:54: Auch wenn wir ihn aufstöbern, bellte Morgan unter Stöhnen von Vessle, unterstrich die Dringlichkeit einer Pause.
00:05:03: Nach eine halben Stunde läuft Hanor unrück umher und drängt sie beiden weiter zugehen.
00:05:10: Sie finden die Stelle an dem der Hirsch ins Unterholzeinburg und schleppen sich hinterher.
00:05:17: Als die Nacht sich ankündigt, bleibt ihnen nichts weiter übrig als ein spartanisches Lager aufzuschlagen.
00:05:23: Hanos Launa ist am Nullpunkt – und die Stimmung is eisig!
00:05:28: Am nächsten Morgen weckt er die beiden anderen mit einem unsamsten Tritt.
00:05:33: Seine Stimmung hat sich immer noch nicht verbessert.
00:05:37: Er nimmt die Pferd wieder auf ohne zu frühstücken oder den anderen die Möglichkeit dazu zu lassen.
00:05:45: Gegen Nachmittag kommen sie an eine Stelle im Wildwald, die von sehr hohem Gras überwuchert ist.
00:05:52: Die Spuren haben Sie schon vor Stunden verloren und Harnos Blicke durchschneiden fast die Gräser vor ihm.
00:06:00: Sie bleiben einen Moment stehen um betrachten den lichten Wald und das mans hohe Gras.
00:06:06: Veslor sieht wie sich im hohen Gras etwas bewegt.
00:06:10: Stumm deutet er auf die Stelle und die Muskeln der Jäger spannen sich reflexartig an.
00:06:16: Dort mitten auf der baumlosen Stelle zwischen den Ehren, die sich sanft im Wind wiegen ein stattliches Geweih.
00:06:27: Hanot zieht sein Gewähr nach oben – und die anderen folgen seiner Bewegung!
00:06:32: Sie bewegen sich leise zwei-drei Schritt auseinander….
00:06:36: …und alle Läufe der drei Jagdgewehre zeigen auf ein
00:06:41: Ziel.".
00:06:42: Die Luft scheint mit einem Schlag zu knistern, und keiner wagt auch nur zu atmen.
00:06:48: Harnos Hand hebt sich!
00:06:50: Und sie sehen wie seine Finger nacheinander zur Faust finden – und als der letzte Finger singt lösen sich drei Schüsse aus drei Gewehren.
00:07:04: Im hohen Gras vernimmt man nur einen dumpfen Schlag, um das Geweih es nicht mehr zu sehen.
00:07:13: tritt aus seinen Augen, er hechte zu der Stelle und wirbelt Gras-und Pollen auf.
00:07:20: Wesler um Morgon folgen ihm kurz darauf.
00:07:24: Sie brechen durch die Wand aus Grün und stehen auf einem Stück niedergetrampeten Grasboden – in der Mitte liegt Er, zusammengesunken und tot.
00:07:36: Kein Atem ist zu hören!
00:07:38: Hanor zückt sein Messer und greift nach der Prachtkrone des Hirsches.
00:07:44: Seine Finger schließen sich fest um das Geweih.
00:07:49: Ein Schriller schrei, entfährt Hanos Kehle, seine Augen sind aufgerissen und das Messer fällt zu Boden.
00:07:56: Morgon und Wessler verstehen nicht was ist los?
00:08:01: Doch dann beginnt es.
00:08:02: an der Hand die das Gewei hält scheinen Haut und Fleisch zu schmelzen und die Knochen freizulegen.
00:08:09: Es frisst sich die Finger und die Hand entlang.
00:08:14: Hektisch greift Hanor mit der anderen Hand nach seinem Arm und versucht sich loszureisen.
00:08:19: Wessler will nach ihm greifen, doch Morgan schreit fast das Vieh nicht an!
00:08:24: Er stürzt nach vorn und greift Hannor um die Talie.
00:08:27: Kräftig ziehend versuchte seinen Freund von dem Geweih zu entfernen – Mit einem Ruck lässt es los Und Wesslar sieht dass der Arm auf Höhe des Ellenbogens abreißt.
00:08:38: Die beiden anderen Männer liegen halb im hohen Gras Um.
00:08:42: Wesslers schreiht auf denn er bemerkt, wie sich der Arm von Hanor weiter zerfrisst.
00:08:49: Morgan stößt sich weg und betrachtet nun ebenfalls, wie sein Freund schreient und sich windend langsam immer weiter zerfrissen wird.
00:08:59: Morgan sieht Hilfesuchen zu Wessler unerstarrt mit weit aufgerissenen Augen.
00:09:08: Hinter Wesslers steht er – kein Heidir, kein Hirsch!
00:09:14: Und doch etwas, das ihm ähnlich ist.
00:09:18: Pracht vor des Gewei!
00:09:20: Das glänzende Fell auf den Rücken und Kopf Die Augen.
00:09:25: Doch was darunter liegt Ist nicht mehr das, was es sein sollte Fleisch und Knochen Verwesend und sind doch noch lebendig.
00:09:36: Hufe die keine mehr sind Nur noch Schämen, die auf dem Boden Keine Spuren mehr hinterlassen.
00:09:44: Morgons Augen tränen bei dem Anblick dieses grotesken Schreckens.
00:09:49: Er öffnet den Mund, um Weslor zu warnen – doch es ist zu spät!
00:09:55: Eine schwarze Flüssigkeit tropft auf den Jungen.
00:09:59: Die Freundes, die Hanor der Hinsichennest überfällt nun auch Weslor.
00:10:05: Der Junge schreit und wirft sich zur Boden.
00:10:08: Morgon rennt ohne zurückzublicken.
00:10:16: Was diesen drei Jägern an diesem Tag im Wald begegnet ist, war kein Hirsch.
00:10:23: War nicht mal ein einfaches Wesen, ein Monster, sondern es war ein Gott.
00:10:30: Es gelt Mora – der Tod des Waldes!
00:10:34: Ist ein Waldgott, der aber nicht versinnbildlich des Wachstum und die Schönheit, sondern genau das Gegenteil, Es ist ein lokaler Gott.
00:10:52: Er ist angesiedelt auf Nexus und dort kann er auch in verschiedenen Wäldern zur gleichen Zeit agieren.
00:11:00: Man könnte fast sagen, dass das Avatar sind diese hirschähnlichen Wesen die durch die Wälden schreiten Und dafür sorgen, dass nur das stirbt was sterben soll.
00:11:15: Ja und sein Aussehen ist in der Geschichte beschrieben Prächtigweih und Fell auf dem Rücken, und auf dem oberen Schädel.
00:11:26: Direkt darunter sieht man einen Kiefer eines Hirschschädels meist mit Spitzenzehen und die freiliegende Halsmuskulatur, die oft noch pulsiert oder rot erscheint.
00:11:43: Und darunter scheint der Verfall weiterzugehen – es sind nur noch die Knochen zu sehen, am Rittenbogen an den Beinen die immer weiter zerfallen bis die Hufe nur noch ein Schatten ihrer selbst sind.
00:11:58: Oft mit einer geisterhaften Auer könnte man sagen umgeben sein.
00:12:05: Er hinterlässt auch keine Fußspuren erscheint dem Waldboden nicht mehr wirklich zu berühren und trotzdem dort wo er geht beginnt eben die Welt zu zerfallen, zu zerfressen.
00:12:25: Sein Symbol ist ein Tierschädel mit Geweih und man kann tatsächlich wirklich sagen es eine Ausnahme da er mit mehreren Avataren gleichzeitig auf verschiedenen Welten sogar agieren kann und er ist einer der besonderen niederen Götter.
00:12:51: Er hat also keine klassische Motivation, dass er irgendetwas erreichen will oder irgendwas zusteuert.
00:13:01: Er ist nur da um den Kreislauf des Todes einzuhalten.
00:13:06: Das was sterben muss, muss sterben und vergehen Und das was nicht sterben sollte auch noch nicht sterbe.
00:13:13: Also die Jäger die in dieser Geschichte angegriffen haben waren ja dabei einem gesunken starken Hirsch zu töten.
00:13:24: Und das ist nun mal etwas, was seine Verderbnisaufsicht sieht.
00:13:30: Berührt man ihn?
00:13:32: Dann passiert genau das, was Harnor und Wessler passieren.
00:13:36: Sie werden von der Verwesung und Verderbnis zerfressen und ihr Körper verwesten innerhalb von Minuten.
00:13:51: Ja, was ist mit Morgan?
00:13:53: Morgan trifft vielleicht das schwimmere Schicksal.
00:13:57: Er hat versucht ihn zu töten!
00:13:59: Er hat ihn nicht berührt... aber er wird fortan alles nur noch im Tod sehen.
00:14:07: Alles was er liebt, wird der Verwesenen sehen und es wird immer weiter sich in seiner Seele fressen soweit bis für ihn nur noch ein Ausweg klar bleibt, sich selber das Leben zu nehmen.
00:14:24: Das ist der Fluch des Todeswaldes.
00:14:29: Nun gibt es natürlich auch Menschen, die nicht versuchen ihn zu töten oder gesunde starke Wesen im Wald zu töte, sondern das sind Anhänger von ihm.
00:14:41: und dieser Anhänger, dieser Kult, der sich ihm widmet, ist eher selten anzutreffen und oft sehr klein Die Wächter des Fallwelts.
00:14:57: Typische Anhänger von ihm sind Jäger oder Druiden und sie werden von einem Satz geleitet, was im Wald stirbt bleibt im Wald.
00:15:09: Der Grundsatz ist kein gesundes starkes Leben nehmen die Jagd auch schwache verletzte Tiere Und diese auch zu einem Teil dem Wald zurückzugeben.
00:15:23: Sie erlangen durch seine Anbetung gewisse Fähigkeiten zum Beispiel den Blick des Todes.
00:15:30: Damit können Sie sehen, wie viel Lebensenergie noch in einem Wesen steckt.
00:15:37: Sie beherrschen bestimmte Bestattungsrituale und sie können sich sogar vor dem Tod selbst verbergen was kein Widerspruch ist sondern sie können damit einfach nur sicher durch die Wälder reisen ohne die Gefahr zu laufen von Tieren zu schneller kann zu werden.
00:15:59: Der Preis, den diese Kultisten zahlen, nun ja ist vielleicht eher eine Einstellungssache.
00:16:09: Aber sie würden sich bei einer tödlichen Verletzung nicht heilen – denn dann ist es ihr Weg.
00:16:15: wenn ihr Körper es nicht schafft selbst zu heilen?
00:16:18: Dann werden Sie sterben und heil des Waldes werden so wie Ihr Gottes eben verlangt!
00:16:26: Noch ein Abschlussgedanke zu Skeltmora Er ist nicht auf eine Welt beschränkt, nicht mal auf eine Gegend.
00:16:34: Auf einer Welt!
00:16:36: Er ist halt Teil des Kreislaufs und das tut er auch.
00:16:41: Er übernimmt seinem Part... ...und er urteilt nicht.
00:16:46: Er hat nicht den Willen was zu vernichten oder etwas zu beschützen sondern er is einfach nur das Ende des Lebens.
00:17:00: Was fiel mir nun ein diesen Gott zu erschaffen und in meine Welt einzubetten.
00:17:08: Ich muss ehrlich sagen, ich finde das ein Waldgott nicht immer etwas Tolles und Prachtvolles sein muss sondern eben auch das Gegenteil sein kann weil das gehört zum Leben dazu dass man vergeht dass die Energie einfach wieder dorthin zurückfließt wo sie hingehört.
00:17:28: Und ich habe diesen Kontrast bewusst gewählt Und die Schönheit, die man im Oberflächlichen sieht mit der Tragik des Todes zu verbinden.
00:17:44: Dieser Gott ist bei Weitem ja nicht einer der stärkeren Götter in meinem Universum sondern er ist halt einfach Teil von dessen was eine Welt braucht und deswegen habe ich mich für diesen mal etwas anderen Waldgott entschieden.
00:18:02: Dieser Gott ist nicht grausam, dieser Gott bestraft die Menschen nicht per se.
00:18:09: Es ist ja nur diese Gier des Jägers, die in diese Situation bringt das er von dem zerfressen wird was dieser Gott nun mal ausstrahlt.
00:18:19: es ist wie wenn eine Ameise unter unseren Fuß läuft.
00:18:24: wir machen das nicht mit Absicht dass wir sie zertreten sondern es passiert einfach oder das Gras, was wir beim Laufen über die Wiese umknicken und Käfer, die wir dabei zertreten.
00:18:37: Dem Gottes ist vollkommen egal, was mit dem Jäger ist.
00:18:40: Es war seine Schuld ihn anzugreifen Und es war sein Problem zu sterben.
00:18:45: Nun möchte ich euch noch einen kleinen Ausblick auf das nächste Projekt stellen Auf die nächste Kurzgeschichte Das nächste Wesen, was kommen wird.
00:18:58: Er lief den dunklen Flur des alten Herrenhauses entlang.
00:19:02: Leise nahm er den traurigen Gesang wahr, der ihn hochlockte zum obersten Stockwerk – diese liebliche Frauenstimme und hinter ihm diese roten Augen!
00:19:19: Wenn ihr wissen wollt wer da singt um was ihn erwartet dann kehr doch wieder nach Singularitas zurück in der nächsten Folge.
00:19:27: Wenn ihr nicht so lange warten wollt, schaut gerne auf meinen anderen Kanälen vorbei um mehr Singularitas Content zu bekommen.
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